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Ski-Urlaub |
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Der
Winter naht und damit auch der nächste Skiurlaub – doch sind die
Ski schon saisonbereit? -
Pulverschnee und blauer Himmel! Der nächste Skiurlaub ist zum Greifen nah! |

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Während so Mancher die Wintersaison kaum mehr erwarten kann, ist die Ausrüstung noch vom Vorjahr gezeichnet: Rostige, abgenutzte Kanten und
ausgetrocknete, spröde Laufflächen, so sieht er oft aus unser Ski.Und damit uns die Laune auf der Piste nicht vergeht brauchen Skier vor dem Start in
die Saison den richtigen Service, den man ganz leicht zu hause und ohne teures Geld machen kann.
Zuerst sollte der Ski optisch überproft werden! Steinschläge und aggressiver, grobkörniger Schnee könnten den Skiern in der letzten
Saison zugesetzt haben. Deshalb immer erst die Bretter reinigen! Dies empfiehlt sich mit speziellen Reinigungsmitteln und
Wachsentferner, die man auf ein Vliestuch aufträgt.
Als nächstes sollten Kratzer und Risse im Belag mit Streifen aus geschmolzenem Polyethylen - Folitstrips genannt – ausgebessert
werden: Einfach den angezündeten Strip in die schadhaften Stellen eingießen. Nach Abkühlung der
Reparatur- masse mit einer
Metall-Abzieh- klinge oder mit einer Karosseriefeile überstehendes Material entfernen. Die ausgeglühte Kanten und grobe
Kerben werden zunächst mit einem Grathobel (Oxydstein) vorbehandelt, um die Kante in einen durchgängig schleifbaren
Zustand zu bringen. Anschließend schleift man den vorderen und den hinteren Teil (je ca. 5-10 cm) der Kanten auf der Laufflächenseite
leicht hängend (0,5-1°) ab.
Zum eigentlichen Schleifen (Hinterschleifen der Kante auf der ganzen Länge) spannt man den
Ski hochkant im Skispanner ein. Mit einem ver- stellbaren Kantenschleifgerät (z.B. ERGOPROFI) oder
einem Aluwinkel mit Feile wird die Kante auf 89-88° zugeschliffen. Bei allen Schleif- arbeiten sollte man immer zum Körper hin
schleifen, um sich nicht an der frisch ge- schliffenen Kante zu verletzen. Nach dem Schleifen sollte die Kante auf der ganzen Länge
mit einem Arkansasstein bzw. mit einer Diamantfeile geglättet und gefinisht werden. Damit die Kante zwar scharf, aber nicht schnei-
dend ist, sollte zum Abschluss im vorderen und im hinteren Bereich noch mit einem Schleif- gummi der Schleifgrat entfernt werden.
Ohne Wachsen geht’s nicht!
Nach der Vorbearbeitung von Kante und Belag, erfolgt der Wachsauftrag. Skiwachs macht den Belag geschmeidig und belastbar. Es verbessert
die wasserabweisenden Eigenschaften und damit die Gleitfähigkeit des Skis. Die Wahl des richtigen Wachses hängt von
Schneetemperatur, Schneefeuchte und Schneeart ab. Vor dem Wachsen empfiehlt es sich, mit einem groben Ski-Pad oder einer
Messing-/Bronzebürste den Belag etwas aufzurauhen, damit das nachfolgende Wachs besser in die Belagsoberfläche eindringen kann.
Die ausgewählte Wachsmischung wird mit Hilfe eines Bügeleisens - das
Temperatur- schwankungen vermeidet - großzügig auf den Belag
aufgetropft und eingebügelt. Weicheres Wachs sollte mit 105-125° eingebügelt werden, während härteres Wachs bei 125-145° am
besten in den Belag eindringt. Achtung: Temperaturen über 150° können teilweise zu irreparablen Belagsschäden führen. Nach dem Abkühlen
wird das überschüssige Wachs mit einer Abziehklinge weggeschabt. Auch Kanten sollten von Wachsresten befreit
werden.
Politur
und Finish.
Zum Abschluss sollten Sie den Belag ausbürsten. Dies legt die Struktur des Belages wieder frei. Für diesen Vorgang können Sie eine Nylonbürste
bei grobem, nassem Schnee verwenden, oder eine Rosshaarbürste bei kaltem, feinem Schnee. Somit ist der eigentliche Wachsvorgang
optimal durchgeführt.
Wer den Skiservice wie beschrieben konsequent durchführt, wird mit einem erstklassigen Gleit- und Fahrvergnügen reichlich belohnt.
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